Bin zutiefst dankbar: 2025 war großartig. Einige Träume wurden wahr!
- Freundinnen aus der ganzen Welt, die ich seit über 30 Jahren kenne, kamen zu meinem Geburtstag ins schöne Haus am Meer – ursprünglich wünschte ich es mir 2010, aber da kam Corona dazwischen.
- Ich kaufte eine Immobilie: ein Haus! – zwar nicht am Meer, sondern in Aachen, aber ich gebe nicht auf!
- Außerdem wechselte ich wieder die Schule, schloss die Ausbildung als Transformationsbegleiterin bei der Schule im Aufbruch ab und begleite nun auch einige Schulen in die Zukunft.
- Zum ersten Mal in meinem Leben reiste ich außerhalb von Europa und es ging nach Japan, obwohl ich eigentlich dagegen war. Aber diese Reise hallt immer noch in mir nach. Die uralte japanische Kultur ist unheimlich weise und inspirierend und lässt so manche europäische Werte echt rückständig oder fast „mittelalterlich“ aussehen.
Die Sache mit der Sauberkeit
Ein Paradox faszinierte mich ganz besonders: Japan hat kaum öffentliche Mülleimer – und trotzdem keinen Müll überall rumfliegen. Die Menschen tragen ihren Abfall von Unterwegs nach Hause und entsorgen ihn getrennt und verantwortungsvoll.
Öffentliche Toiletten sind sauberer als manche privaten Toiletten, die ich hier in Europa gesehen hatte und besitzen oft neben wählbarer Begleitmusik, einer warmen Sitzfläche und einer warmen Dusche sogar Babyhaltungen in den Kabinen.
Das ist wirklich ein anderes Level an Komfort als Standard. Ich fragte mich, was Japanerinnen auf Reisen außerhalb von Japan fühlen und denken, die Armen! Allerdings zeigen sie uns eine beeindruckende kollektive Haltung zur Gemeinschaft, zum öffentlichen Raum – und zur eigenen Verantwortung.
Mein Wort des Jahres 2026 – 改善
Aber eigentlich möchte ich heute, passend zum Jahresstart, von Kaizen erzählen und meine persönliche Umsetzung ich mit euch teilen.
Kaizen 改善 –dahinter versteckt sich eine ganze Lebensphilosophie und bedeutet wörtlich übersetzt „Veränderung zum Besseren“. Gemeint sind keine radikalen Umbrüche oder überwältigenden Neujahrsvorsätze, die irgendwie weh tun, keine große Revolution, sondern der Fokus auf kleine, konsequente Schritte, die sich über Zeit zu echter Transformation addieren.
Und wie funktioniert es wirklich? Das Geheimnis klingt fast banal, ist aber tatsächlich nachweisbar wirksam:
- Die kleinste tägliche Einheit muss so klein sein, dass man sie auch an müden Tagen schafft und zufrieden damit ist. Sie braucht keine große Überwindung des inneren Schweinehundes und ist deswegen machbar.
- Visualisiere den Fortschritt – egal in welcher Form – ob Checkliste, Stempel, Klebepunkte oder Kanban.
Nur zu diesem Zweck habe ich zusätzlich zu meinen anderen Tagebüchern und Kalendern ein dreimonatiges Klarheit Air Heft besorgt und schreibe täglich auf, wie ich an meinen Zielen dran bleibe. Eins davon ist „Schreiben“ und ist heute definitiv erledigt! Check! Damit es in der Zukunft schneller geht, habe ich mir schöne Stempel bei Etsy bestellt und freue mich drauf 🙂
Abschließend möchte ich euch noch auf diesem Wege ein gesundes, friedliches und erfüllendes Jahr wünschen und euch fragen:
Bestimmt ihr auch ein Motto des Jahres?
Und was sind euere Ziele und Träume fürs neue Jahr?
